Vorlesemonitor

Passend zum Bundesweiten Vorlesetag führt die Stiftung Lesen gemeinsam mit DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung mit dem Vorlesemonitor eine Studie zum Vorleseverhalten in Deutschland durch. Dabei wird immer wieder deutlich: Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern!

Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird:

  • verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung,
  • haben im Schnitt bessere Noten und
  • später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.

Deswegen gibt es den Bundesweiten Vorlesetag, der mit eurer Hilfe auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam machen möchte.  

Unsere Studien, die im Folgenden zum Download bereitstehen, machen deutlich:

Du leistest mit deiner Vorleseaktion einen wichtigen Beitrag für die Chancengleichheit und die Ausbildungsfähigkeit unserer Kinder.

Foto © Phil Dera

Dr. Jens Brandenburg, ehem. Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, spricht bei einer Pressekonferenz zum Bundesweiten Vorlesetag 2023 an einem Rednerpult mit Mikrofon. Hinter ihm eine gelbe Pressewand mit dem Logo des Vorlesetags und den Logos der Initiatoren DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Im Vordergrund sitzen Dr. Jörg F. Maas Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen und Sandra Kreft, Mitglied der Geschäftsleitung der ZEIT Verlagsgruppe. Die Szene vermittelt einen offiziellen Auftritt im Rahmen der Leseförderung. © Phil Dera
Vorlesemonitor 2024: Vorlesen schafft Zukunft

2024 lesen wieder ähnlich viele Eltern vor wie vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Das ist ein Ergebnis des Vorlesemonitors, der jährlichen Studie zum Vorleseverhalten in Familien mit 1–8-jährigen Kindern von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Die Studie zeigt im Vergleich zu 2023 eine leichte Verbesserung der Vorlesesituation. Doch noch immer bekommt jedes dritte Kind nicht vorgelesen. Dazu können Eltern, die nicht vorlesen, nach eigenen Aussagen nur selten einschätzen, ob ihr Kind Schwierigkeiten mit dem Lesenlernen hat oder nicht. Sprich: Kindern ohne Vorleseerfahrung fällt nicht nur das Lesenlernen schwerer, sie erhalten aus Unwissenheit womöglich auch nicht die nötige Unterstützung, denn besonders vielen Kindern zwischen 5 und 7 Jahren wird selten oder nie vorgelesen.

Der Vorlesemonitor 2024 zeigt aber auch: Ein modernes Verständnis von Vorlesemedien und der ergänzende Einsatz von digitalen Alternativen können Hemmschwellen abbauen und Eltern zum Vorlesen ermutigen.

Alle Ergebnisse zum Nachlesen: Download der Studie

Vorlesemonitor 2023: Vorlesen gestaltet Welten – heute und morgen

Seit 2007 erheben wir Daten zum Vorlesen in Deutschland, seit letztem Jahr als Vorlesemonitor. 833 Eltern wurden daher auch 2023 für unsere etablierte Bildungsstudie zu ihrem Vorleseverhalten befragt.

Die zentralen Erkenntnisse: Es besteht massiver Handlungsbedarf, da mehr als ein Drittel der Eltern ihren Kindern nur selten oder gar nicht vorliest. Durch Buchgeschenke sowie Ausleihmöglichkeiten ist die Chance jedoch höher, dass Kindern in Familien vorgelesen wird. Außerdem kann Vorlesen „vererbt“ werden: Kinder, die heute Vorlesen erleben, geben diese Erfahrungen morgen selbst aktiv weiter.

Alle Ergebnisse zum Nachlesen: Download der Studie

Bei Interesse gibt es die Ergebnisse der letztjährigen Studien hier: https://www.stiftunglesen.de/ueber-uns/forschung/studien/vorlesemonitor